Afrikya - DUB Inc.



Reggae/ Naive (Indigo) / VÖ: 28.09.2008

Frankreich ist für mich die europäische Reggae-Heimat schlechthin.
Witzig, wie so was Schlechtes wie der Kolonialismus zur Musikqualität beitragen kann.
Multikultulturelle Vibes aus Europa und Afrika, bunte Mischungen aus Sprachen und Melodien, Künstler, die gerne experimentieren und dich mit ihrer sonnigen Stimmung anstecken.
Die perfekte Incorporation. Genau das waren meine ersten Gedanken, als ich die Songs von der Dub Inc. promo CD gehört habe.
Es ist eine Schande, dass sie nur drei Lieder enthält, denn die neun Jungs haben einen Super-Ohrwurm-Potenzial! Aber wenn alle anderen Lieder genauso erfolgreich zum Tanzen bringen und dem Hörer ein Lächeln aufs Gesicht verpassen, dann soll man das Album sofort kaufen, hören und genießen!

Die Kombination zwischen „schwarzer“ Musik und arabischen Gesang erinnert mich leicht an die guten alten Zeiten von Alliance Ethnik, eine der besten französischen Bands, und das kann nur ein Kompliment sein. Es freut mich, wenn sich Künstler Mühe geben und viel Gefühl in die Musik hineinlegen. Das hört man bei DUB Inc. ohne Zweifel raus.

But wait! There‘s more! Sie haben ab heute Auftritte in Deutschland!

Sofort ihre Seite www.dubinc.org oder www.myspace.com/dubincorporation besuchen und zum nächsten Konzert gehen!

Das ist ein Befehl!



Katya

MTV Game Awards

Da es nun für fast alles einen Preis Award gibt, war es ziemlich naheliegend, dass auch Games awardisiert werden...und zwar von MTV...mit dem MTV Game Award.



Hier die Nominierungen für euch im Überblick:

Game Of The Year Preis für das Spiel des Jahres
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (PS3) (Konami)
Mass Effect (Xbox 360/PC) (Microsoft)
GTA 4 (PS3/Xbox360) (Rockstar Games)
Super Mario Galaxy (Wii) (Nintendo)
Portal (PC/Xbox 360) (Electronic Arts)

When We Were You Preis für die beste Spielfigur
Nico Bellic (GTA 4) (PS3/Xbox 360) (Rockstar Games)
Old Snake (Metal Gear Solid 4) (PS3) (Konami)
Altair (Assassins Creed) (PS3/Xbox 360/PC) (Ubisoft)
Kratos (God of War: Chains of Olympus) (PSP) (Sony)
Travis Touchdown (No More Heroes) (Wii) (Eidos)

Bad Motherfucker Preis für den besten Bossfight

Bowser (Super Mario Galaxy) (Wii) (Nintendo)
Screaming Mantis (Metal Gear Solid 4) (PS3) (Konami)
Liquid Ocelot with Metal Gear Ray (Metal Gear Solid 4) (PS3) (Konami)
Sander Cohen (Bioshock) (Xbox360) (2K Games)
Berial (Devil May Cry 4) (PS3/Xbox360/PC) (Capcom)

Best Supporting Role Preis für den besten Nebencharakter
Wrex (Mass Effect) (Xbox360/PC) (Microsoft)
Roman Bellic (GTA IV) (PS3/Xbox 360) (Rockstar Games)
Brucie (GTA IV) (PS3/Xbox 360) (Rockstar Games)
Eva aka Big Mama (Metal Gear Solid 4) (Metal Gear Solid 4) (PS3) (Konami)
Companion Cube (Portal) (PC/Xbox 360) (Electronic Arts)

You Got The Style Preis für den besten Look
Patapon (PSP) (Sony)
No More Heroes (Wii) (Eidos)
Bioshock (Xbox360) (2K Games)
GTA IV (PS3/Xbox 360) (Rockstar Games)
Okami (Wii) (Capcom)

Living In A Box Preis für das beste In-Game Item
Bienenkostüm (Super Mario Galaxy) (Wii) (Nintendo)
Zeus Boxhandschuh (God of War) (PSP) (Sony)
Discokugel (Ratchet und Clank) (PS3) (Sony)
Portal Gun (Portal) (PC/Xbox 360) (Electronic Arts)
Playboys (Metal Gear Solid 4) (PS3) (Konami)

Do Believe The Hype Preis für das beste noch unveröffentlichte Spiel
Resident Evil 5 (Xbox360 / PS3) (Capcom)
Final Fantasy XIII (Xbox 360 / PS3) (Square Enix)
Diablo 3 (PC) (Blizzard)
Duke Nukem Forever (PC)
Prince of Persia (PC / Xbox360 / PS3) (Ubisoft)

Lets Play Together Preis für das beste Multiplayer Spiel
Mario Kart (Wii) (Nintendo)
Soul Calibur IV (PS3 / Xbox 360) (Ubisoft/Namco)
Call of Duty 4 (PC / PS3 / Xbox 360) (Activision)
Halo 3 (Xbox 360) (Microsoft)
Age of Conan (PC) (Eidos)

We're Having A Party Preis für das beste Partyspiel
Rock Band (Xbox 360) (Electronic Arts)
Guitar Hero 3 (Xbox 360 / Wii / PS3 / PS2) (Activision)
Boom Blox (Wii) (Electronic Arts)
Rayman Raving Rabbids 2 (Wii) (Ubisoft)
Sing Star (PS3) (Sony)

Whole World In Your Pocket Preis für das beste Handheld Spiel
Patapon (PSP) (Sony)
The Legend of Zelda Phantom Hourglass (DS) (Nintendo)
Crisis Core: Final Fantasy VII (Square Enix) (PSP)
Guitar Hero On Tour (DS) (Activision)
God of War: Chains of Olympus (PSP) (Sony)

Neben Hideo Kojima (Vater der Metal Gear Solid Reihe), Evil Jared und Susianna Kentikian sind auch Jade Raymond, Sido & B-Tight, Curse, Stefanie Kloß von Silbermond, David Garrett, Simon & Budi, Elton, die Donots, Farid und K.I.Z. als Laudatoren vor Ort.

Mehr unter www.mtvgameawards.de

23 und mehr paranoide Mathematiker

Bevor der Templerorden verboten wurde und dessen Anhängerschaft mehrheitlich ihre Köpfe in der Schlinge wiederfanden, gab es 23 Großmeister.
Ein normal entwickelter Mensch hat 23 Bandscheiben.
Gleichzeitig benötigt das Blut exakt 23 Sekunden, um einmal komplett im Körper zu zirkulieren.
Und Paris Hilton war 23 Tage im Knast. Kann doch kein Zufall sein, oder?
Ihr riecht sicher auch schon den lieblichen Duft der Verschwörung! Wir auch!


Wenn Robert Anton Wilson (zusammen mit Robert Shea) nur geahnt hätte, welch‘ Riesen-Wellen und wilde Verschwörungstheorien seine „Illuminatus!“-Trilogie aus dem Jahre 1975 schlagen würde!
Eigentlich war das Ganze nur als Satire gedacht, gerade eben auf wahnwitzige Verschwörungstheorien. Jedoch wird so etwas schnell zum „Schuss in den Ofen“ und Selbstläufer, wenn ein solches Werk in die Hände von humoristisch unbegabten Menschen gerät. Und die westliche Gesellschaft strotzt nun einmal vor solchen Leuten.
Für sie waren die Bücher der Beweis, dass es eine, im Geheimen arbeitende, Weltverschwörer-Gruppe gibt. Die Illuminaten! Sie ziehen in Wahrheit an unser aller Fäden und bestimmen tagtäglich, „was“, „wie“ und „wo“ geschieht auf der Weltbühne. Und die Zahl „23“ ist ihr Erkennungszeichen, quasi ihre Signatur!

Und plötzlich, nach dieser Erkenntnis, findet man sie überall, die 23. Natürlich nicht nur als einzelne Zahl „23“. Das wäre zu plump. Nein, die Illuminaten sind schlaue Kerlchen und spielen mit allen irgendwie möglichen mathematischen Kombinationen, die mit den Ziffern „2“ und „3“ vorstellbar sind.
Zum einen hätten wir da die so genannte Quersumme von 23 (auch wenn man Mathe früher gehasst hat, das bekommt jeder hin!), sprich 2+3=5.
Die 5 ist prima, weil unser Zahlensystem und -verständnis gut auf der 5 und deren Vielfachen aufbauen kann. Dann kann man die 23 natürlich spiegeln, also 32.
Auch ganz klar ein Zeichen für die Illuminaten-Bande! Das ist der „23-Erkennen-Grundkurs“. Fortgeschrittene werden immer besser und kombinieren. Die Area 51 ist selbstverständlich 23+23+2+3=51.
Womit bewiesen ist, dass dort auch ein Briefkasten der „Illus“ hängt. Mathe-Asse, die bei sowas nur müde gähnen, errechnen hingegen sofort, dass die letzten beiden Kommastellen der Quadratwurzel von 23 ebenfalls 23 sind (4,79583123).
Das amerikanische „Bombengeschenk“ fiel um 15:08 Uhr auf Hiroshima; und 15+08=__ (genau!).
In Tschernobyl stieg die Atomparty übrigens um genau 01:23 Uhr. Und selbstredend ist auch der Teufel ein Illuminat! Beweis, hier: 2 : 3 = 0,666 (dass es eigentlich 0,6666666666 Periode ist, spielt KEINE Rolle).

Es sieht also wieder mal so aus, als müssten wir alle sterben. Es gibt massenweise Seiten im World Wide Web zu diesem Thema (der Buchstabe „W“ ist übrigens der 23. im Alphabet).

Viele wichtige historische Daten lassen sich auf 23 quersummieren. Und ganz zu schweigen von zig-mal so vielen absolut unwichtige Daten.
„23er-Tage“, an denen wieder einmal nur grauer Alltag herrschte, an denen nichts Weltbewegendes geschah.
Aber darüber liest man natürlich nichts.
Menschen neigen nun mal dazu, kausale Beziehungen herzustellen – auch zwischen Dingen, die absolut keine Verbindung haben. Und so gibt es zwar immer tolle Vergangenheitsdeutungen, aber keine (zutreffenden) daraus folgenden Zukunftsvorhersagen.

Außer natürlich, dass der Weltuntergangstag schon bombenfest steht: 23.12.2012. Um das Jahr 2012 auf Verschwörungslevel zu bekommen muss man dabei mathematisch schon recht gewieft sein, es geht so: 2+0= 2 und 1+2= 3. Der heiße Tipp stammt übrigens von den Maya, und uns würde 23:23 Uhr als Uhrzeit sicher nicht überraschen.
Endlich mal ein Weihnachten, auf das man sich freuen kann!

Im Grunde ist der ganze Spuk um die „23“ in all‘ ihren Variationen nichts weiter als eine tolle Möglichkeit, seine mathematische Denkfähigkeit und sensorische Wahrnehmung nicht vollends einrosten zu lassen.
Man sollte es nur nicht übertreiben, sonst landet man ganz schnell in der Klapse – und die ist ganz sicher fest in den Händen der Illuminaten!

Und wenn man es genau betrachtet, wird einem auch klar, wer eigentlich wirklich Schicksal spielt und mitunter zum Mörder wird: die einzige Konstante im Universum, die Mathematik.
Womit bewiesen sein dürfte, dass „Mathe“ Gott ist.

Pascal

Linktipp: www.die23er.de

Remakes vs. Videoraiders.net

In den letzten Jahren hat Hollywood vermehrt auf bereits etablierte Stoffe gesetzt – und (fast) jeder, der auch nur einen Hauch Ahnung vom Thema Film besitzt, bricht bei jedem neu angekündigten Remake in Hasstiraden gen Kalifornien aus.
Doch Remakes, oder Re-Imaginations, wie Tim Burton seinen „Planet der Affen“ anno 2001 bezeichnete, sind so alt wie Tinseltown selber.
Marlon Brandos „Meuterei auf der Bounty“ wurde bereits 1936 mit Clark Gable verfilmt, 30 Jahre vor Steven Soderbergh schickte die russische Filmlegende Andrei Tarkowski in „Solaris“ Schauspieler ins All und Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin waren schon im Jahre 1960 Teil von „Ocean’s Eleven“.


Um dem Wort „Remake“ endlich mal etwas mehr Glanz zu verleihen, kloppen wir uns hier nun die zehn besten Remakes der Filmgeschichte (die Reihenfolge darf übrigens als zufällig angesehen werden), auf die, so glaube ich, kein Filmfan wirklich verzichten will.

10. „Ben-Hur“ (1959)
Original: „Ben-Hur“ (1925)




Bereits 1925 drehte Fred Niblo ein Remake zum Kurzfilm „Ben-Hur“ von 1907, welches ebenfalls einem weiteren Remake unterzogen wurde. Ergebnis: Der gleichnamige Charlton-Heston-Klassiker – ein monumentales Epos, das Filmgeschichte schrieb und wohl eine der spektakulärsten, weil echten, Filmszenen beinhaltet: das Quadrigarennen im Circus Maximus. Ausgezeichnet mit elf Oscars – und noch nach 50 Jahren fester Bestandteil der all-weihnachtlichen Prime-Time.
Somit ist „Ben-Hur“ wohl finanziell und künstlerisch das erfolgreichste Remake aller Zeiten.

9. „The Departed“ (2006)
Original: „Infernal Affairs“ (2002)




Es grenzt schon fast an Ironie, dass Martin Scorsese, Mastermind hinter Klassikern wie „GoodFellas“, „Casino“ und „Taxi Driver“, nach unzähligen Nominierungen erst durch ein Remake die Ehre erhielt, mit einem Oscar zum besten Regisseur des Jahres gekürt zu werden.
„The Departed“ stellt zweifelsohne einen der spannendsten, besten und raffiniertesten Action-Thriller der letzten Jahre dar – ist allerdings letztlich auch „nur“ ein Remake des chinesischen Gangsterdramas „Infernal Affairs“, der eine Fortsetzung sowie ein Prequel nach sich zog.
Die Story wurde von Hongkong nach Boston verlegt, aus der Triade wurde die irische Mafia – und aus Scorsese endlich ein (mehr als verdienter) Oscar-Gewinner.
„The Departed“ war übrigens nicht Scorseses erstes Remake. Bereits 1991 schickte er Robert De Niro und Nick Nolte ans „Kap der Angst“, an dem 1962 schon Robert Mitchum und Gregory Peck in „Ein Köder für die Bestie“ abhängten.

8. „Das Ende“ (1976)
Original: „Rio Bravo“ (1959)




John Carpenter bezeichnete sich immer als größten Fan des US-amerikanischen Western-Kinos der 50er und nennt als seine wichtigsten, künstlerischen Einflüsse Regielegende Howard Hawks.
So wundert es nicht, dass einer seiner ersten großen Spielfilme ein Remake des Klassikers „Rio Bravo“ war. In diesem Film muss John Wayne sich gegen einen Horde Banditen wehren, die sein Fort angreifen, um den dort inhaftierten Bruder des Anführers zu befreien.
Carpenter verlegte die Geschichte hundert Jahre in die Zukunft (bzw. die damalige Gegenwart) und tauscht das Fort gegen eine Polizeistation in Los Angeles aus, die von einer Gang auf dem Rachefeldzug attackiert wird. Heute zählt „Das Ende“ (auch bekannt unter „Assault – Anschlag bei Nacht“) zu seinen frühen Meisterwerken.
„Rio Bravo“ selber gilt übrigens zwar nicht als Remake, aber als Hollywoods Version zu Fred Zinnemanns Klassiker „Zwölf Uhr mittags“ (1952), indem sich ebenfalls ein Sheriff (fast alleine) einer Übermacht von Gangstern stellen muss.

7. „Die Fliege“ (1986)
Original: „Die Fliege“ (1958)




In den 50er Jahren wagte André Delambre ein wahnsinniges Experiment: Er teleportierte sich selber von einer Telebox in die nächste.
Dabei geriet eine kleine Hausfliege mit in seine Telebox und das teleportierte Ergebnis war ein kruder Mensch/Fliege-Hybrid, zwar mit dem Verstand des Wissenschaftlers – aber dem Kopf der Fliege!
In den 80er Jahren suchte Mel Brooks nach Filmstoffen für seine neu-gegründete Produktionsfirma Brooksfilms und stieß auf ein neugeschriebenes Drehbuch zu „Die Fliege“.
Anstatt mit einem Fliegenkopp aus der Telebox zu steigen, muss der Wissenschaftler nun eine qualvolle, krebsartige Metamorphose über sich ergehen lassen.
Eine geniale Weiterentwicklung der eigentlichen Geschichte. Begeistert von der Neuinterpretation, heuerte Brooks Genrespezialist David Cronenberg („Scanners“) an, um den Stoff zu verfilmen.
Das Resultat ist einer der besten, ekelerregendsten, [*insert weiteren Superlativ here*] Horrorfilme der 80er, der ohne Frage eine ganze Generation von jungen Filmschaffenden beeinflusste.

6. „Die Körperfresser kommen“ (1978)
Original: „Die Dämonischen“ (1956)




1956 schuf Don Siegel den Horror-Klassiker „Die Dämonischen“, in dem außerirdische Invasoren als Parasiten Besitz von menschlichen Körpern nehmen und so gemächlich die Macht auf Erden an sich reißen.
Was sich heute etwas reißerisch liest, bietet in der Grundkonstellation natürlich genug Stoff für paranoide und verschwörerische Horror-Vorstellungen.
In den 50ern spielte man mit der „Red Scare“ der McCarthy-Ära, 1993 nahm sich „Body Snatchers“ der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Machteinnahme des militärisch-industriellen Komplexes an, 2007 wird in „Invasion“ mit dem Terrorismus-Gedanken gespielt – das Beste der unzähligen Remakes von „Die Dämonischen“ stellt allerdings immer noch der 1978 erschienene Film „Die Körperfresser kommen“ dar.
Abgesehen von der Tatsache, dass der deutsche Titel schlichtweg genial gewählt ist, ist der Streifen eine wahre Tour-de-force des SciFi-Horrors, die vor Ekel, Spannung und klassischem Grusel nur so strotzt.
Mittendrin: Donald Sutherland, der eine der besten Performances seiner Karriere abgibt.
1994 durfte Sutherland sich in der Romanverfilmung „Puppet Masters – Bedrohung aus dem All“ nochmal mit außerirdischen Parasiten rumschlagen, welches auf Robert. A. Heinleins Buch „Die Marionettenspieler“ von 1951 basiert – dies gilt wiederum als Inspiration für, richtig, „Die Dämonischen“.

5. „Das Ding“ (1982)
Original: „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1951)




Nachdem sich John Carpenter bereits Howard Hawks Klassiker „Rio Bravo“ widmete, schickte er sich an, 1982 einen weiteren Hawks-Klassiker neu zu inszenieren, nämlich „Das Ding aus einer anderen Welt“.
An den Kinokassen floppte der Film leider gewaltig, aber wie es so oft ist, müssen manche Werke etwas reifen, bevor die Massen sie zu schätzen wissen (siehe „Blade Runner“ oder „Citizen Kane“). Über die Jahre entpuppte sich John Carpenters Remake zu einen der wegweisendsten Klassiker des SciFi-Horrors und zählt zu den besten und innovativsten Remakes der Filmgeschichte, da Carpenter, ähnlich wie Cronenberg bei „Die Fliege“, nicht einfach an einer simplen Neuverfilmung interessiert war.

Im Gegensatz zum Originalfilm donnert hier kein kahlköpfiges Monster durch die Gegend, hier wird das Monster Teil der Menschen und zwischen Schreckensschreien und Splattereinlagen entwickelt sich die Geschichte zu einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel, einem perfekten Horror-Thriller.

4. „Die verborgene Festung“ (1958)
Original: „Die Männer, die auf des Tigers Schwanz traten“ (1945)



1945 drehte Akira Kurosawa „Die Männer, die auf des Tigers Schwanz traten“.

Ein sechzig-minütiges Theater-Drama, gefilmt vor drei Kulissen. Kurosawa war mit seinem Werk nie zufrieden und konnte 13 Jahre später, nachdem er bereits zu den bekanntesten Regisseuren seines Landes aufstieg, die Geschichte in ein Wort- und Bildergewaltiges Epos namens „Die verborgene Festung“ verwandeln.
Aber nicht nur Kurosawa schuf sein eigenes Remake, auch westliche Regisseure ließen sich davon inspirieren.
Bekanntestes Beispiel dürfte George Lucas sein, dessen erster (abgedrehter) Teil der „Krieg der Sterne“-Saga (Episode 4) starke Ähnlichkeiten in der Grundstory aufweist.
Dieses stritt George Lucas allerdings auch nie ab und zählt „Die verborgene Festung“ zu einem der wichtigsten Werke, die ihn zur „Star Wars“-Story inspirierte.

3. „Die glorreichen Sieben“ (1960)
Original: „Die sieben Samurai“ (1954)




Japan im Jahre 1587: Gewissenslose Banditen tyrannisieren ein kleines Bergdorf und plündern die Ernte.
Die Bewohner entschließen sich zu handeln und heuern zur Verteidigung eine Gruppe Samurai an.
Dies ist Akira Kurosawas legendäres Meisterwerk „Die sieben Samurai“. 1960 nahm sich John Sturges der Thematik an: Aus dem Bauerndorf wurde ein Wüstenkaff, aus den Banditen ruchlose Diebe, aus den sieben Samurai wurden „Die glorreichen Sieben“, ein wilder Haufen Revolverhelden, gespielt von Hollywoods damaliger Leinwand-Elite: Yul Brynner, Charles Bronson, Steve McQueen, Robert Vaughn, James Coburn, Horst Buchholz und Brad Dexter.
Der Film wurde, trotz seiner romantisierenden Art, zu einem Klassiker des Western-Genres und inspirierte unzählige Künstler und Filmemacher.
Auch noch Jahrzehnte später bot Kurosawas Grundstory immer wieder Anlass zu Neuinterpretationen, die von SciFi-Trashern wie „Sador – Herrscher im Weltraum“ (1980) über Bollywood-Knaller wie „Sholay“ bis zu Animationserfolgen wie Disneys „Das große Krabbeln“ (1998) reichen.

2. „Für eine Handvoll Dollar“ (1964)
Original: „Yojimbo“ (1961)




Sergio Leone revolutionierte in den frühen 60ern das Western-Genre mit seinem Meisterwerk „Für eine Handvoll Dollar“ – eine Neuverfilmung des 1961 von Akira Kurosawa inszenierten Samuraifilms „Yoyimbo“ (wie ihr seht, hat es schon seinen Grund, warum Kurosawa als einer der größten Meister seines Faches zählt).
Da sich Sergio Leone vor der Produktion nicht um die Urheberrechte scherte, verklagte Kurosawa Leone nach der Veröffentlichung und erstritt sich die Gewinnerlöse des Films für den ostasiatischen Markt sowie eine weltweite Gewinnbeteiligung.

Glücklicherweise führte dies nicht zu weiteren rechtlichen Konsequenzen und so dürfen wir uns heute über zwei Meisterwerke der Filmgeschichte freuen.
1996 drehte Walter Hill übrigens ein weiteres Remake namens „Last Man Standing“ mit Bruce Willis in der Hauptrolle.

1. „Scarface“ (1983)
Original: „Scarface“ (1933)




Brian de Palmas Remake von Howard Hughes Klassiker „Scarface“ (1933) gilt heute gemeinhin als der Begründer des modernen Gangsterfilms. Ähnlich wie „Für eine Handvoll Dollar“ brach de Palmas „Scarface“ mit den Konventionen seines Genres und zeigte eine brutalere, realistischere Variante, die mit dem fast schon romantischen Leben eines Verbrechers, wie es viele Genrekollegen darstellten, bricht. Hier geht es weder um Ehre oder Mut, hier werden keine Banküberfälle zu Glenn Millers Swing-Musik begangen und reichen Damen charmant ihrer Handtaschen entledigt, sondern hier dreht die Story sich nur um pure Macht – die man weder mit gezinkten Pokerkarten oder charmanten Verführungen erreicht, sondern nur durch rohe, harte Gewalt.

Selbstredend gibt es noch unzählige andere Remakes, die jeder Filmfan mal genauer unter die Lupe nehmen sollte.

Ob Jack Nicholsons Selbstfindungstrip in „About Schmidt“, Arnies Totalschäden in „True Lies“, Raquel Welchs Fell-Bikini-Ekstase in „Eine Millionen Jahre vor unserer Zeit“ oder Denzel Washingtons Vendetta als „Man of Fire“: Dies alles wurde bereits vor Hollywood inszeniert – teils von Schweden, teils von Briten, meist von Franzosen.

Also, das nächste Mal, wenn ihr von einem erneuten Remake in der Mache hört, dann entspannt euch, denn wenn dies Hollywoods Produzenten nicht getan hätten, dann würde es oben genannte Film nicht geben.

Markus von videoraiders.net

Mr. Oizo – Lambs Anger


French Touch Elektro
(VÖ 28.11.08 /Ed Banger Rec.)

„Ich finde, Mr. Oizo sollte sein Leben in einer Irrenanstalt beenden. Der Typ ist einfach verrückt.“
Solch Zitat ziert den Beipackzettel des neuen Oizo-Werkes. Gefordert von Mr. Ed Banger himself Busy P., wird hier mal wieder an der richtigen Schraube gedreht, um der nimmermüden Rave-Kids liebstes Label zu sein.

Das Album von Quentin Dupieux alias Mr. Oizo, der sich mit Flatbeat Eric Ende der Neunziger sein elektronisches Denkmal setzte, kommt somit nicht umhin, den typisch knalligen Weg, verziert mit filterliebenden Spannungsbögen, der Pariser Haudrauf-Posse zu folgen.

Auf Wiedersehen Alleinstellungsmerkmal.

Was Mr. Oizo früher so einmalig machte, nennen wir es „seinen fluffigen Sound“, ist heute gängiges Stilmittel der jungen, französischen Elektro-Generation.
Man kommt nicht umhin, an Alben von Justice oder Digitalism erinnert zu werden. Eine Schande, aber den Stücken fehlt in letzter Konsequenz die Oizosche Eigenheit.
Alles klingt nach schon mal da gewesen.
Jüngeren Freunden der französischen Schule wird das gefallen, wer aber seine Homework bereits in den Neunzigern erledigt hat, dem kann dieses Album nur ein müdes Gähnen entlocken.



www.myspace.com/oizo3000

Tim

Frittenbude – Nachtigall


Elektropunk
(VÖ:14.11.08/ Audiolith)

Augen auf bei der Namenswahl!
Das ist zwangsläufig der erste Gedanke, der sich bei Titeln wie „Pandabär“ und „Superschnitzel“ fortsetzt. Da Namen bekanntlich Schall und Rauch sind, steht die Musik im Mittelpunkt.

Elektropunk scheint das einzig treffende Attribut zu sein, wenn deutlich hörbar musikalische Vorlieben für Rock, Beats und Hip Hop bandintern aufeinander treffen. Ein Händchen für eingängige Melodien darf man den drei Herren von Frittenbude für ihr Album „Nachtigall“ auf jeden Fall attestieren.
Man muss kein Elektro-Jünger sein, um an dem Stück „Mindestens in 1000 Jahren“ Spaß zu haben und das zuckende Bein dabei nicht mal richtig wahrzunehmen.
In folgendem Song zeigt sich auch die Richtung: „Das ist Kunst ...“ Irgendwie ist da wohl was dran.
Den Vergleich zur Mediengruppe Telekommander wollen wir an dieser Stelle nicht bemühen.
Schon deshalb nicht, weil Frittenbude eine ausgesprochen gute Liveband sein sollen.

Genügend Material haben die „Schnitzelkönige“ allemal in petto.



www.myspace.com/frittenbude

Matthias

Kool Savas - Neues Video

Ganz ehrlich, Kool Savas...interessiert mich nicht.

Aber wenn jemand wissen will, wo sein neustes Video gedreht wurde - ich weiß es.

Eigentlich wollten wir heute nur mal die die Umgebung für unsere nächste Modestrecke begutachten und standen auf einmal mitten im Dreh von Kool Savas.

Ich verrate aber nicht wo.

Ha ha.

Yanah

MONO & NIKITAMAN Tour

DiggeDigge

Wir haben vor einiger Zeit das Album vorgestellt und waren begeistert.
Nun sind sie wieder mal unterwegs – und es wird digge, digge!


22.11.2008 - Neusiedl (AT), Bergwerk - ausverkauft.
28.11.2008 - München, Backstage
29.11.2008 - Speyer, Halle 101
03.12.2008 - Hamburg, Grünspan
04.12.2008 - Berlin, so36
05.12.2008 - Oldenburg, Kulturetage
06.12.2008 - Münster, Skaters Palace
07.12.2008 - Krefeld, Kultur Fabrik
09.12.2008 - Wuppertal, U-Club
10.12.2008 - Kassel, Spot
11.12.2008 - Erlangen, E-Werk
12.12.2008 - Frankfurt, Batschkapp
13.12.2008 - Lindau, Club Vaudeville
16.12.2008 - Leipzig, Conne Island
17.12.2008 - Augsburg, Neue Kantine
19.12.2008 - Olten (CH), Schützi
20.12.2008 - Baden (CH), Merkker
21.12.2008 - Schwäbisch-Gmünd, Esperanza
25.12.2008 - Traunstein, Metro
26.12.2008 - Reutlingen, Franz K.
27.12.2008 - Neumarkt (AT), Volksheim
03.01.2008 - Freistadt (AT), Salzhof
08.01.2009 - Wien (AT), Arena
09.01.2009 - Graz (AT), Orpheum
10.01.2009 - Passau, ProLi

www.mono-nikitaman.de
www.myspace.com/mononikitaman

Mitgefiebert

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Face Magazin - Die 2.

Anscheinend ist nichts so wie es aussieht, auch beim Face Magazin nicht.

Höchstwahrscheinlich hat sich nicht das Face Magazin vom Chefredakteur getrennt, sondern die Redaktion vom Herausgeber.

SLEAZE ist auch das Produkt einer Redaktion, die sich nicht mehr von einem Herausgeber verarschen lassen wollte, hat deshalb die Beine in die Hand genommen und sich selbst gegründet.

Wir wünschen euch viel Glück, lasst euch nicht ärgern.

ANTWORTEN WIDER WILLEN

Da es schon seit mehreren Wochen niemand mehr wagt, sich Tante Noah bis auf weniger als zwei Meter Sicherheitsabstand zu nähern, greifen wir auch in dieser Ausgabe wieder auf volldigitale Kommunikation zurück.
Tante Noah beantwortet Fragen aus Internetforen, die eigentlich gar nicht an sie gerichtet waren, aber auch... nicht ausdrücklich nicht an sie, was bedeutet, dass sie sie genau so gut auch gleich öffentlich beantworten kann.



„Schutzengel – wie findet man ihn?“

Gesendet von houdini7 am 10 Mai um 08:41
Wer kann mir helfen? Würde gerne wissen wie mein Schutzengel heißt oder wer er ist.Den Kontakt zu Engeln im Ganzen würde ich gerne aufbauen.Seit ich mich mit ihnen beschäftige sind mir einige Sachen passiert,Kleinigkeiten aber es war anders als sonst.

Waren es Zeichen oder Zufall?Weiss mir keinen Rat.Wie finde ich den Unterschied,wenn ich die Engel was frage ob ich mir selbst die Antwort gebe oder ob ich sie bekomme?
Es sind viele Fragen,weiss.Suche aber jemand der mir weiterhelfen kann.


Liebe(r) houdini,
gut, dass es mich gibt. Denn nur ich habe die Antwort auf deine Fragen.
1) Dein Schutzengel heißt Wolfgang Schäuble.

2) Er ist ein älterer Mann, der verkniffen guckt und sich leise fortbewegt. Er hat besonders viel Angst vor Menschen, deren Sprache er nicht versteht.

3) Kontakt zu ihm bekommst du recht zügig, wenn du die Worte „Dominanzkultur“, „Mainstream-Terror“, „Gentrifizierung“, „Überwachungsstaat“ und „Bullensabotage morgen“ in eine E-Mail-Betreffzeile schreibst und diese Mail an den Bundestag schickst.

4) Wenn es im Raum kalt und grau wurde, waren es Zeichen von deinem Schutzengel Wolfgang.

5) Wenn dabei gleichzeitig im Hintergrund ein Lied von „Loona“ läuft, kommen die Antworten aus deinem eigenen Gehirn.
Mit besten Grüßen an God’s Army,
Tante Noah



„Bin ich dumm????“

Gesendet von forever1111 am 19 Dezember um 01:36
Hi Leute!
Ich habe schon sehr oft die Erfahrung machen müssen das ich mich einfach absolut mit nichs auskenne! Ich meine was Allgemeinwissen angeht!!!
Fragen z.b die bei Wer wird Millionär oder bei Quiztaxi kommen kann ich keine einzige beantworten! Ich hab null Allgeimeinwissen und das meine ich ernst! Hab mir solche Sendungen schon öfters angesehn und nicht mal die leichtesten konnte ich beanworten!!!!!!

Was kann man denn da dagegen machen????!!!!



Oha.
Du musst nicht unbedingt dumm sein, wenn Du beim Quiztaxi nicht mitkommst; auch ich kann ohne LSD und vier Bier dieser Sendung kaum folgen. Nicht zu wissen, welcher Bronski-Beat-Song im Jahr 1982 Thomas Hackenberg am meisten beeindruckt hat, ist keine Schande.
Bei „Wer wird Millionär“ sieht es schon anders aus. Es gibt da mehrere Möglichkeiten:

1) Du bist eine der weit über 40% der Frauen in Deutschland, die gern mal mit Günther Jauch schnackseln würden. Deswegen kannst du dich immer so schlecht konzentrieren, wenn die Sendung kommt. Seit diesem Umfrageergebnis sehe ich Deutschland übrigens mit ganz anderen Augen und gehe noch seltener vor die Türe. Zu eurem Besten.

2) Du bist eine der 100% Tante Noahs in Deutschland, die zu viel Bier getrunken haben, weil zuvor Quiztaxi lief, und deswegen bis um 20:15 Uhr bereits zu müde, um die Sargasso-See von der Saragossa-Band zu unterscheiden.

3) Du bist wirklich doof, weil du nicht weißt, dass das einzige Mittel gegen mangelndes Allgemeinwissen regelmäßiges Lesen der Zeitschrift Yps ist. Die wurde leider inzwischen eingestellt. Daher wird sich an deinem Bildungsniveau wohl nicht mehr viel verändern.
Tipp: Du kannst es immer noch zu einer ansehnlichen Quizmasterkarriere bringen, was ja immerhin auch das größere Ding ist als zuhause Fragen für kein Geld zu beantworten.
Deine Konsonanten können so angeschickert verschwimmen wie du willst (Stichwort „Familienduell“), dein Allgemeinwissen spielt keine Rolle, und selbst „Hallo, mein Name ist...“ steht auf einem Zettel, falls du das mal wieder vergessen hast.
Dochdoch,
Deine Tante Noah



„Echtpelz“

Gesendet von tatjana921 am 10 Mai um 08:16
Hi !
Was meint Ihr, kann man (frau) Echtpelz wieder tragen? Vor so ca. 2 Jahren waren meine Freundinnen und ich ja auch noch total so gegen echten Pelz.
Wegen der Tierquälerei und so halt.(Jetzt bin ich 15) Aber so nach und nach änderte jede so langsam ihre Meinung, spätestens nachdem sie mal in den Pelz ihrer Mum geschlüpft war. Mir gings genauso.
Als ich (zuerst wiederwillig) in Mums Nerzjäckchen geschlüpft bin, wußte ich, daß ich auch echten Pelz haben wollte. Seit letztem Winter hab ich ein Paar hohe Lackstiefel die innen komplett mit echtem Babynerz gefüttert sind. Die sind sooo kuschlig daß ich sie ungern wieder ausziehe.

Nun hätte ich die Chance von meiner Mum eine total schicke Nerzjacke zu bekommen für den nächsten Winter, weil sie gerade ein super Angebot bekommen hat!
Nun liegts an mir.
Ich hätte die Jacke schon total gerne, wäre aber die erste unter meinen Freundinnen, die offen Echtpelz trägt. Echtpelz zu tragen ist sowas tolles, da vergesse ich die ganze Tierquälchose echt gerne, bzw. nehm sie halt in Kauf.
Ich habe aber keine Lust doof angepöbelt zu werden. Was meint Ihr?
Kennt Ihr Mädchen, die Echtpelz tragen, oder tragt Ihr selbst? Wart Ihr vielleicht auch mal dagegen und tragt jetzt doch echten Pelz an Jacke oder Stiefeln?
Wenn ja, was für eine Sorte? Und was für Erfahrungen habt Ihr gesammelt?
Danke schonmal für Eure Antworten.

Grüsse Tatjana



Liebe Tatjana,
Ja, ich kenne „Mädchen, die Echtpelz tragen“: die, die keinen Bock haben, sich zu rasieren. Inwieweit deine Freundin ihre traumatische Erfahrung „nachdem sie mal in den Pelz ihrer Mum geschlüpft war“ schon wieder verarbeiten konnte, übersteigt natürlich mein Urteilsvermögen, aber zu deiner Frage hier mal eine ernsthafte Antwort:

Du willst ein Arschloch sein, aber gleichzeitig nicht wie eins rüberkommen. Damit bist du dabei, dir einen spitzenmäßigen Platz in den historischen Reihen all der anderen feigen Flaschen vor dir zu sichern, die dasselbe Problem haben wie du: sich krass aufführen aber gleichzeitig okay rüberkommen wollen.
Mit deinem wirren Aufruf nach „Erfahrungen“ willst du nur dein Gewissen beruhigt bekommen und möglichst viele ähnlich gestrickte Schnepfen sammeln, die Zeugs schreiben wie „voll süüüüß und kussschlig“ oder „voll warm ey, und mich hat auch noch niemand deswegen negativ angesprochen“.

Wie du eigentlich darüber denkst, hast du dir ja schon selbst beantwortet.
Wie konntest du nur bisher mit der Zumutung zurechtkommen, keinen Echtpelz zu tragen, armes Mädchen?
Die Millionen Menschen, die sich in Schurwolle kuscheln – dir unverständlich. Also, entweder du trägst den Pelz von Viechern, die deswegen im großen Stil verarscht und auf links gezogen werden.
Dann kannst du einen drauf lassen, „doof angepöbelt“ zu werden, zum Beispiel von mir, wenn du mir vor die Flinte läufst. Da musst du dann durch (Vorschlag: Ertrag‘s mit Stolz).
Oder du sparst dir das und nimmst stattdessen einen lebenden Hamster als Streichel-Geisel: So leidet wenigstens nur ein unschuldiges Tier.

Alternativvorschlag: Trag deinen eigenen Echtpelz! Trau dich, in Paris ist das diese Saison wieder in, doch, echt.
Argh.
Tante Noah

Wenn auch du eine Frage an Tante Noah hast – und das darf durchaus auch eine sein, die Du auf dem Rücksitz eines schmierigen Internetforums aufgelesen hast – sende sie an: info@sleazemag.de

Und vergiss nicht, dir ein affiges Pseudonym zu überlegen.

Tante NOAH

Das sieht ihm ähnlich: Til Schweiger gewinnt jeden Vergleich.

Pünktlich zu seinen zwei neuen Filmen, in denen er einen Ritter und einen Ego-Shooter spielt, widmet sich SLEAZE Til Schweiger und scheut keine Vergleiche.
Siehe da: Der Schweiger steckt alle in den Sack, sogar den Igel auf Crack. Aber das haben wir uns schon vorher gedacht.



Til Schweiger vs. 1 Liter Wasser:
Ein Liter Wasser ist ein tolles Fotomotiv und wird von vielen Menschen schön gefunden. Allerdings hat vermutlich noch kein Liter Wasser wegen der Fotos Autogrammwünsche oder eindeutige Angebote bekommen. Im Gegensatz zu Til Schweiger: Wegen seiner Unterwäsche-Fotos will die Hälfte der deutschen Frauen Sex mit ihm haben.
Aber ein Liter Wasser kann auch Leben retten, Blumen zum Wachsen bringen und sich in verschiedene Zustände verwandeln (fest, flüssig, gasförmig).
Til Schweiger hat bis jetzt kein Leben gerettet und sein Daumen ist wahrscheinlich eher vom Rauchen gelb als vom Gärtnern grün. An der Verwandlung seiner Person arbeitet er.
Bis dahin ist das einzige, was sich von seinem Actionhero-Blick zum „Gleich hab ich dich nackig“-Blick ändert, die Musik im Hintergrund.


Til Schweiger vs. Schnitzelklopfer:
Ein Schnitzelklopfer kann sehr unterschiedlich aussehen, mal mit Zacken oder Kugeln unten, mal von beiden Seiten gleich. Til Schweiger sieht zwar immer gleich aus, hat dafür aber vermutlich mehr Fleisch flachgelegt als alle Schnitzelklopfer Südfrankreichs zusammen.
Und Veränderung wäre für Til Schweiger ohnehin kontraproduktiv: schließlich will er gar keine unterschiedlichen Rollen spielen, sondern lieber eine idealisierte Version von sich selbst, damit so viel Sexy und Cool wie möglich auf ihn abstrahlt.


Til Schweiger im Vergleich mit einem Igel auf Crack:
Ein Igel auf Crack ist, wenn er drauf ist, immer gut drauf. Dann setzt er sich z.B. einen doofen Hut auf und macht Breakdance, damit alle was zu Lachen haben und er so viele Frauen wie möglich rumkriegt.
Auch Til Schweiger kann richtig witzig sein. Dann setzt er sich eine dämliche Perücke auf, zieht sich eine Rüstung an und stottert wirres Zeug.
Aber im Gegensatz zum Igel, der bis zum nächsten Entzug einfach weiter dämlich hüpft, weiß der Schweiger, dass er mit der Ritter-Masche keine Frau rumkriegt. Deshalb lässt er zeitgleich einen Film mit sich rauskommen, in dem er voll rumballert und Action macht, damit die Weiber Schlange stehen.
Ob Til Schweiger wie der Igel immer gute Laune hat, weiß kein Mensch. Wie auch, bei nur einem Gesichtsausdruck?
Was er mit dem Igel aber auf jeden Fall gemeinsam hat, ist die Stimme: Auch er klingt, als würde ihm permanent ein Riese auf den Kopf treten.


Til Schweiger im Vergleich mit Sharon Stone:
Sharon Stone wurde berühmt, weil sie im richtigen Moment ihre Mumu zeigte.
Und auch Til Schweiger gelang der Durchbruch nackt, indem er in ‚Der bewegte Mann‘ auf einem Tisch hockte. Im Gegensatz zum Kassengift Stone waren die meisten seiner Filme danach zwar erfolgreicher, hatten aber nicht unbedingt bessere Regisseure (z.B. Uwe Boll, Til Schweiger).
Das Sorgerecht für ihren Sohn wurde Sharon Stone abgesprochen, weil sie ihm zwar wegen Schweißgeruch Botox in die Füße spritzen lassen wollte, sich sonst aber kaum gekümmert hat.
Til Schweiger hat seiner Kinder in den letzten Jahren vermutlich seltener gesehen als Otfried Fischer seine Füße, lässt sie aber trotzdem in seinen Filmen mitspielen, damit die Kasse ordentlich klingelt.


Til Schweiger im Vergleich mit einem offenen Hosenstall:
Ein offener Hosenstall wird zwar bemerkt, aber meist nicht kommentiert.
Das ist auch bei Til Schweiger so: Seine Rollen in der Lindenstraße, in Manta Manta oder Lara Croft waren sehr peinlich, werden aber galanterweise totgeschwiegen. Übrigens geht der Hosenstall von Til Schweiger schneller auf und zu als die Herzklappe eines Bluthochdruckpatienten.
Wenn er so weiter macht, kann er bald wie der Lauterbach ein Buch schreiben. Es sei denn, seine persönliche Sandy Meyer-Wölden taucht auf.



Til Schweiger im Vergleich mit einem Koma-Kid.
Ein Koma-Kid geht mit seinen Kumpels Kevin und Gökhan in die Disco zum Flatratesaufen, kriecht wieder raus und brabbelt sowas wie „Hmblmpf, gaioool.“.
Til Schweiger geht mit Quentin Tarantino, Brad Pitt und Co. essen, kloppt sich so die Büsche breit, dass er rausgetragen werden muss und wollte auch gerade sowas sagen wie „Hmblmpf, gaioool.“
Ein Koma-Kid denkt, dieses peinliche Verhalten ist schon ok, weil es ja erst 14 ist und mit 19 bestimmt besser weiß, wie viel es verträgt.
Til Schweiger hält sich mit Mitte 40 immer noch für 29 und ist immer noch das geilste Pferd im Stall des deutschen Films.

Rike

Sebastian Sturm – One Moment In Peace



Label / Vertrieb: Rubin Rockers / Rootdown / Soulfood
VÖ: 29.8.2008

Das Album ist schon eine Weile draußen, einen Reminder ist es trotzdem wert. Generell gilt, was über Rootdown kommt, ist gut. Das Album von Mono & Nikitaman ist eines meiner Lieblingsplatten in 2008.

Doch auch Sebastian Sturm muss sich mit seiner zweiten Langplatte nicht verstecken. Entspannen und mit dem Kopf nicken – manchmal braucht es einfach nicht mehr. Der Album-Titel trifft es perfekt.

Mit seinen Roots-lastigen Sounds und den nachdenklich-melancholischen Texten hat er mich vom ersten Lied an für sich gewonnen. Echte Instrumente, eine gute Einstellung und eine harmonische Gesamtstimmung geben dem Album durchaus die Möglichkeit, ein Klassiker zu werden.

Manch einem mag „One Moment In Peace“ zu unprätentiös sein – mich überzeugt dieses unhektische Album zu 100%.



www.sebastian-sturm.com

danilo

Abgehen am Pier

“Didn't sleep last night, couldn't calm down”.

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Das ist nicht nur eine Textzeile aus dem Late of the Pier Song „Broken“, sondern auch die passende Beschreibung für das Gefühl am Morgen danach. Und zwar nach dem Konzert im o25 (www.o25.de) in Frankfurt.
Es war nämlich eine ziemliche Hammershow, die die Jungspunde aus Nottingham da in knapp 60 Minuten abgezogen haben.
Vor allem das Lied „Bathroom Gurgle“ hat für mich großes Liebhaber-, Ohrwurm- und Abgeh-Potential.



Die Musik von Late of the Pier lässt sich der Kategorie Achtziger meets Elektro meets Trash zuordnen und ist extrem tanzbar. „Fantasy Black Channel“ heißt ihr Debütalbum und man darf gespannt sein, was es von den Jungs in Zukunft auf die Ohren gibt.
Im Vorprogramm von Justice haben sie auch schon gespielt. Klaxons und Co, zieht Euch warm an!

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Bald kann man die vier erneut bewundern, und zwar am 20. November im Berliner Postbahnhof beim Electronic Beats Festival (www.electronicbeats.net) neben Hercules and Love Affair, Santogold und Peaches.

Katharina

„Art & Sole“ - Warum ein Buch über Turnschuhe so toll ist



Dieses Thema ist für Liebhaber.
Alle, die bei Turnschuhen lediglich an ihre Leibesübungen im Grundschulunterricht denken, dürfen kurz innehalten und sich fragen, warum sie überhaupt eine SLEAZE in der Hand halten.


4-Kopie

Doch kommen wir zu den richtigen Menschen. Leute, für die der Lifestyle „Turnschuh“ irgendwie eine Rolle spielt. Wir möchten hier ein Buch vorstellen, welches es irgendwie schon gab und irgendwo auch wieder geben wird.
Die Rede ist von „Art & Sole“, einer 240 Seiten dick gepolsterten Dokumentation über Sneakers.
Allein für die Leistung, von den vielen Raritäten ästhetische Fotos in druckreifer Qualität zu besorgen, haben die Herausgeber der Londoner Designer- Schmiede Intercity Anerkennung verdient. Die meisten Bilder kannte man zuvor nur aus billiger Photohandy-Perspektive. Der Titel ist das Schlichteste an diesem Buch.

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Unterteilt in zwei Bereiche, werden zunächst mit dem Fokus auf Schuhe Kollaborationen
und Projekte mit mehr oder weniger bekannten Künstlern vorgestellt.
Der zweite Teil orientiert sich an den oftmals wilden Kunst-Auswüchsen
der Sneaker-Leidenschaft: Ausstellungen, Skulpturen, Gemälde oder auch Origami, die durch den Lifestyle inspiriert entstanden.
Nicht überraschend ist die Erkenntnis, dass Nike die dominierende Marke ist.
Somit ziert ein Nike-Schuh zu Recht das Cover des Buches.

Doch es finden sich auch relativ unbekannte Marken wie die japanischen MAD-Sneakers, die jetzt gerade erst ihren Weg in die deutschen Regale finden (sneakt mal unsere Schuhstrecke).

2

Andere Kuriositäten wie die fragwürdige Kollabo von New Balance
und G-Shock, VANS‘ Flirt mit den Simpsons sowie die unansehnlichen Schuhe der chinesischen Marke Feiyue ergänzen die Bilderpracht.

Wer regelmäßig die Sneaker-Webseiten checkt, wird das meiste, wenn nicht gar alles, schon mal gesehen haben.

Ich behaupte, der Kauf dieses Buches lohnt sich dennoch.

9-Kopie

danilo

SLEAZE verlost: Orishas-Konzertkarten

orishas

Verregneter Herbst und schlechte Laune? Blödsinn!!
Denn im November kommen die Orishas nach Deutschland, um ihr neues Album „Cosita Buena“ zu präsentieren. Also runter von der Sonnenbank und sich lieber von den drei Exilkubanern richtig einheizen lassen. Ist ja auch viel gesünder.





Wer das Trio kennt, weiß, dass er sich das Konzert auf keinen Fall entgehen lassen darf.
Für alle anderen hier mal ein kurzer Überblick:
Die Orishas begeistern nun schon seit knapp zehn Jahren mit einem Mix aus Hip Hop und traditioneller kubanischer Musik. Neu in ihrem jetzigen Album sind Elemente aus Jazz und Funk, durch die sich die Songs einfach noch mal einen Tick besser anhören.
Raus kommt dabei ein Beat, bei dem wirklich jeder den sogenannten Stock im Arsch verliert und anfängt – ob er will oder nicht –, hemmungslos abzuspacken.
Mit am Start sind die Münchner Band Les Babacools und die Ohrbooten aus Berlin.

Also: Hingehen!!






Tour-Termine
20.11. Stuttgart, Liederhalle
21.11. Freiburg, Güterbahnhof
22.11. Frankfurt, Jahrhunderthalle
24.11. München, Tonhalle
25.11. Köln, E-Werk
27.11. Hamburg, Docks
28.11. Berlin, Tempodrom (ohne Ohrbooten)

Karten gibt‘s unter: www.hekticket.de oder bei uns:

SLEAZE verlost 2x2 Karten pro Stadt. Mail mit „Orishas“ im Betreff an danilo@sleazemag.de.

Slime and Reason – Wie geil ist das denn??

roots_manuva2

Na, das ist aber ein Event, das man keinesfalls verpassen darf!

The one and only Roots Manuva beglückt uns in Deutschland. Jemand, der auf so eine effektive Weise die coolsten Musikstile mit klugen, scharfsinnigen Texten kombinieren kann, muss einfach mal live erlebt werden.
Man kann nicht umhin, seine Experimentfreude zu bewundern (guckt euch bitte das krasse Cover vom letzten Album „Slime and Reason“ an, wenn das ein typisches Hip-Hop-Cover ist!), die sein Ol’School-Sound nicht verdirbt, sondern bereichert.

Ein Hip-Hop-Mastermind!



11/11/08
Köln
Gebaeude 9 Germany
________________________________________
12/11/08
Hamburg
Uebel & Gefährlich
________________________________________
13/11/08
Berlin
Maria
________________________________________
14/11/08
Heidelberg
Karlstorbahnhof

www.konzertkarten.de

Katya

The Black Seeds

black-seeds

Endlich kommen die Neuseeländer wieder nach Berlin, um die grauen Herbsttage ein bisschen grooviger zu machen. Seit gut zehn Jahren gelten die Jungs neben Fat Freddys Drop als eine der anerkanntesten Bands Aotearoas.

Geführt vom Sänger/Komponisten Barnaby Weir, der zudem noch andere erfolgreichen Musikprojekte zur Welt gebracht hat, eroberten sie längst auch das deutsche Publikum.

Seit ihrem Debüt vom Jahre 2001 sorgen sie mit ihren pacific Vibes für die tolle Stimmung von Reggae-Fans weltweit, und zwar sehr geschickt und erfolgreich! Wer sie noch nicht kennt, soll sich bitte der Dienste des guten Internets bedienen und die fast zehnköpfige Band kennenlernen!

hr müsst nicht unbedingt Māori sein, um ihre Musikkunst richtig genießen zu können! Hier ein kleiner Video-Beweis, der Song ... aus ihrem letzten Album Solid Ground:



Montag 17. November
Gleis 22, Münster, Germany
Hafenstr.34, 48153. Doors 8.30pm
www.gleis22.de

Dienstag 18. November
Knust, Hamburg, Germany
Neuer Kamp.30, 20357. Doors 8pm

Radio Eins Presents
Mittwoch 19. November
The Maria, Berlin, Germany
Stralauer Platz.33-34, 10243. Doors 8pm
www.clubmaria.de/

Donnerstag 20. November
Die Registratur, München
Blumenstr.28, 80331. Doors 9pm

Samstag 22. November
Zwölfzehn, Stuttgart, Germany
Paulinenstr.45, 70178. Doors 8.30pm.
www.zwölfzehn.de

Sonntag 23. November
Underground, Cologne, Germany
Vogelsanger Str.200, 50825. Doors 7.30 pm.
www.underground-cologne.de

Tickets bei
www.eventim.de
www.kartenhaus.de

Katya

Zwickauer NPD-Chef Klose und die "freie Kraft" Peschek gegen NPD und "Freie Kräfte"

In Zwickau fand am 03.11. die 203. Zwickauer Montagsdemo statt. Seit einiger Zeit versuchen die ortsansässigen Nazis, diese Demo für ihre Zwecke zu nutzen, obwohl ihnen die Montagsdemonstranten jedesmal lautstark zeigten, was sie davon hielten. Nämlich nichts.

Auch am 3.11.2008 wollten Klose, Peschek und ihre "Kameraden" sich wieder einreihen. Aber irgendwann reißt auch der längste Geduldsfaden.

Plötzlich entrollten die Montagsdemonstranten ein Transparent, das zum Widerstand "gegen NPD und Autonome Nationalisten" aufrief und "Nazis raus!!!"-Parolen. Großes Problem für das Nazigrüppchen, denn sie standen und marschierten direkt dahinter. Der Zwickauer NPD-Chef läuft also brav hinter einem Transparent her, das den Widerstand gegen Nazis fordert.

Na, da wird sich jemand zuhause aber erklären müssen.

Toll gemacht, liebe Montagsdemo'ler!




Yanah

Missy Magazine feiert die EINS!

Das feministische Popkulturmagazin Missy hat einen guten Grund zum Feiern: die erste Ausgabe war schick, gehaltvoll, entspannt und schnell vergriffen. Deshalb rufen die missy-Frauen allen zu:

Schwestern, an die Plattenteller! Brüder, auf den Dancefloor!

Am 15.11.2008 ab 20:30 im Westwerk, Admiralitätsstr.74, Hamburg

feiern wir den Release unserer ersten Ausgabe.

Mit:

*Tschilp live (Fidel Bastro/Hamburg)

* DJ T-Ina Darling (Femmes with Fatal Breaks/Berlin)

* Deneh (WobWob/Hamburg)

Eintritt: 6€




Tschilp (live)

Tschilp sind 3 Freundinnen aus Hamburg. Sie bedienen Gitarre, Bass, Schlagzeug und einen Sampler. Ihre Musik liegt zwischen schön trübsinnig fragiler Gitarrenpopmusik, introvertiertem Krach ohne Muskeln und Post-Rock-Daddelei. Dabei sind sie ruhig und doch auf ihre Art ganz aufmüpfig. Tschilp‘s Musik ist druckvoll und bratzig oder aber traurig und zart, lässt die ZuhoererInnen mit ihren eigenen Bildern zurueck. Die Auftritte sind charmant introvertiert und trotzdem stehen tschilp ganz ohne Rockattitude mit beiden Beinen auf der Buehne.

DJ T-Ina Darling (Femmes with Fatal Breaks/Berlin)

DJ T-INA has been spinning eclectic beats around the world for close to a decade. By CUTTING and MIXING the components of diverse electronic beats into a kicking breakbeat (No D&B!) trip. Her musical enthusiasm has leaded her through Swing Jazz,Hip Hop, Ragga/ Dancehall, Trip Hop, House, Techno up to Breakbeat so she is familiar with nearly all styles of urban dance music. T-INA has reached a distinct level of communication with the crowd: singing and mc-ing over her sets.

National Sets

Germany:

Hamburg, Munich, Stuttgart, Kassel, Bremen, Frankfurt, Offenbach, Cottbus, Köln, Mannheim, Karlsruhe, Rostock, Essen, Leibzig, Hannover

International Sets

England – London, (Club 100, Bar Vinyl, Fingerlicking rec), U.S.A - Boston, New York, (Wetlands, Cooler u.a.), Bulgaria – Sophia (Club Lipstick u.a.), Poland – Sopot, Wroclav, Poznan, Gydinia, Lodz, Warsaw (Piekarnia, Club Punkt), Swiss – Davos, Zurich (Seebad Enge, UG Club), Russia – Moscow (Protone u.a.), Belarus – Minsk (Pal Mal Club u.a.), Turkey – Istanbul (Uniq), Denmark – Copenhagen, (Louisiana Museum for Modern Art), Norway - Bergen (Kunsthogskolen i Bergen), Island – Reykjavik (Museum for Living Art u.a.), Austria – Linz, Hall, Vienna, (Depot, Rhitzz), Spain – Bacelona (City Hall), Madrid (Siroco u.a.), Portugal – Porto, Lissbon (Tejo Breaks Lounge), Greece – Athen (Gazi/Technopolis Olympia Party 04)



DENEH (WobWob/Hamburg)

hat sich mit ihrer monatlichen Sendung „Freeakquencies“ auf FSK 93,0 einen Namen gemacht. Unter dem Namen „Dubstep Garden“ organisierte sie im Mai zusammen mit dem Vinylizer Hamburgs erste Dubstep-Party mit internationalem Gast: DJ N-Type rockte das Haus mit einem vierstündigen Set und wird allen Anwesenden in besonderer Erinnerung geblieben sein.

www.myspace.com/dubstepgarden




Und wir rufen Euch zu: Geht dort hin, feiert, tanzt, gebt missy oder einem Menschen Eurer Wahl einen Kiba oder einen Black Russian aus. Das wird eine super Fete!

DMITRY GLUKHOVSKY - Metro 2033



Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: November 2008

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt.
Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ...
Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch das U-Bahn-Netz macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.


Soweit die Geschichte.
Ob dieses Buch gut oder schlecht ist, kann ich leider nur bis Seite 45 beurteilen, den dort taucht ein Hundewelpe auf.
Und ich weigere mich weiterzulesen.
Denn es ist ein Endzeitroman, dieser Hund wird wahrscheinlich erst der beste Freund der Hauptperson und dann die Hauptzutat eines Eintopfs. Nicht mit mir.

Übrigens, bis Seite 45 gute Geschichte.
Mir persönlich zuviel Kommunismus, aber das lässt sich wohl nicht immer vermeiden.

www.metro2033.org

Yanah

Ging ein SLEAZEl in den Laden...

Unser Hamburger SLEAZEl Rike ging samt Hamburger Mann Herrn Rike in ein Hamburger Restaurant mit Namen Kaiser & Santos.

Dort war ihr Gesamteindruck eher bescheiden und dies tat sie brav kund in ihrem Blog.

Das gefiel den Betreibern anscheinend nicht und sahen schon ihre D-Promis schwinden. Wer war also schuld?
Richtig! Rikes Hormone!

Das musste auch gesagt werden. Und zwar unter einem falschen Beitrag. Dem Brief an Wagner.

Wir sind gespannt, wie das weitergeht.
Übrigens...wir führen den Spaß hier öffentlich!

Yanah

Na Logo - ein Penis im Arsch

Das Firmenlogo (Logotyp) ist Teil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) eines Unternehmens.
Ein gutes Firmenlogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen stehen.

(Quelle: Wikipedia)

Hier haben wir ein paar besonders gelungene Exemplare:


Institute for Oriental languages

Kids furniture and clothing store

Italian fashion brand

A pediatric center

Dental clinic

Drugstore specialized in back injuries

Hot-Dog Boutique

PC repair store

Yanah

Fopling Flutter Design Clothing

Shop Locator ganz modern.

In Zusammenarbeit mit Sony PlayStation dokumentieren wir ab sofort, wie die Umgebung von SLEAZE aussieht.
Wo hängt das Magazin rum, mit wem gibt es sich ab?
Wir wollen ja schließlich nicht, dass es in die falschen Kreise kommt.
Wir haben die Orte mit einer PSP gefilmt und hier reingestellt.
Wenn ihr SLEAZE treffen wollt, findet ihr hier also den richtigen Einblick. Aber unser Shop Locator eignet sich natürlich auch als Info-Station für die nichtdurchschnittliche Geldausgabe.
Wohl bekomm's.

Diesmal: Fopling Flutter Design Clothing



Fopling Flutter Design Clothing
Lausitzer Platz 11
10997 Berlin-Kreuzberg

Mo-Sa 11-20 Uhr

Es ist vollbracht - SLEAZE 7 ist da

SLEAZE-Cover-Ausgabe-7


Dieses hervorragende Heft findet ihr jetzt in vielen Großstädten und bei uns.


Abonnieren könnt ihr rechts im Menü.

Kommentieren...wo auch immer.

Inhalt u.a.:

Recherche Nord
Nazischick dank Friedrich Flick
Modestrecke von Jan Mielke und Valerie Oster
Ein Haarwaschprojekt
Gute Nachrichten: Feminismus ist doch cool
Bloc Party Interview
Monika Kruse
Lykke Ly und Schwefelgelb
Schwanzeinziehen ist nicht mehr
Pin-up Zombies


Das reicht doch schon mal aus für einen Kakao und einen Keks.

Hier könnt ihr schon mal das PDF bei Rapidshare downloaden.

Wohl bekommts

Yanah

Make me super

Wer immer schon einmal wissen wollte, was in einem steckt, findet hier seine Plattform:

Yanah in Action

poster

Seid der SUPER-DUDE oder das SUPERGIRL.

Yanah

Richard Avedon: Fotografien 1946 – 2004

Kennt ihr das Gefühl: Ihr habt es doch gesagt? Ihr wusstet es doch? Und zwar schon vor Monaten?

In unserer Januar/Februar-Ausgabe von 2007 hatten wir Richard Avedon und andere tolle Fotografen im Heft.

Zur Zeit kann man dessen Werke in Berlin bewundern.
Und die Berliner reißen sich darum, bewundern zu dürfen.

Die Retrospektive zeigt über 250 Fotografien. Die erste in der Ausstellung gezeigte Aufnahme stammt von 1946, als Avedon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Rom und Sizilien reiste; die letzte Aufnahme zeigt die Sängerin Björk, aufgenommen knapp vier Monate vor Avedons plötzlichem Tod im Jahre 2004.




Richard Avedon: Fotografien 1946 – 2004
Eine Retrospektive
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin
19. Oktober 2008 bis 19. Januar 2009

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10–20 Uhr
Dienstag geschlossen
24.12. und 31.12.2008 geschlossen
Di 30.12. 2008 geöffnet

Eintritt
€ 8,– | € 6,– ermäßigt
Gruppen (ab 10 Pers.) p.P. € 6,–
Schüler- und Studentengruppen
(ab 5 Personen) p.P. € 3,–
Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei.

P.S.: Übrigens, wir hatten voriges Jahr keine Leggins an. Können uns also nicht erklären, warum die auf einmal so angesagt sind.

Yanah

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Trotzdem warte ich gerne mit. Selbstverständlich...
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mmm - 14. Okt, 11:50
hahahhaha
das hamse nu davon...gabs bzw. bei uns auch mitten...
inFemme - 27. Sep, 15:11
:) ah wir sind ein magazin:...
:) ah wir sind ein magazin: SLEAZE. kiekste mal auf...
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schade, wir hätten...
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